Hier haben sich zwei Tippfehler eingeschlichen ... ein W fehlt, ein L ist zuviel!
P.S: Ich weiß, das ist gemein, aber ich habe die Zwei schon vor längerer Zeit mal Live erlebt...
Donnerstag, 23. Februar 2012
Dienstag, 1. November 2011
Crónica de una muerte anunciada oder The Undead
Nach der Steilvorlage von Patrick ist gerade eine Neuigkeit aus dem Hause Mathis eingetroffen.
Am 4. Dezember kommt es zu einem Tanzpalast Revival - 4. Dezember 2011, 20h30. DJ in Verhandlung.
Weiter steht da ... Bis zu 4 Milongas an einem Sonntag sind too much
Ja, die Sonntagsmilonga im Tanzpalast (TP) wäre dann die Vierte und irgendwie das fünfte Rad am Wagen, welches die perfekte Milonga-Perlenschnur durcheinander bringen würde.
So haben wir zum Beispiel am 13. November (bis jetzt):
12:00 – 16:00 Tangobrunch - Dornacherstrasse 192, Basel, Schweiz (Gundeldingerfeld - Halle2)
16:00 – 20:00 Tangodomingo - Dornacherstrasse 192, Basel, Schweiz (Gundeldingerfeld - Halle2)
20:00 – 00:00 Mitte - Gerbergasse 30, Basel. Schweiz
Von den Practicas von Stefania (18h30 - 20h) und Ulrike (19h - 20h30) mal ganz abgesehen.
Tja, da bleibt eigentlich kein Raum mehr für die freien Kapazitäten im TP.
Tangolose Sonntage sollte es hingegen nicht geben ... Da pflichte ich ihm bei, das wäre schon traurig, auch wenn sich erfahrungsgemäss in einem Monat viel tun kann; für Sponti-Milongas in Basel sind ja nicht nur die Plan-T'ler bekannt.
Ich habe in nächster Zeit übrigens zwei tangolose Sonntage ausmachen können, am 4. und 18. Dezember. Da darf Mathis gleich mal seine Verhandlungen auf den 18. ausdehnen.
Am 4. Dezember kommt es zu einem Tanzpalast Revival - 4. Dezember 2011, 20h30. DJ in Verhandlung.
Weiter steht da ... Bis zu 4 Milongas an einem Sonntag sind too much
Ja, die Sonntagsmilonga im Tanzpalast (TP) wäre dann die Vierte und irgendwie das fünfte Rad am Wagen, welches die perfekte Milonga-Perlenschnur durcheinander bringen würde.
So haben wir zum Beispiel am 13. November (bis jetzt):
12:00 – 16:00 Tangobrunch - Dornacherstrasse 192, Basel, Schweiz (Gundeldingerfeld - Halle2)
16:00 – 20:00 Tangodomingo - Dornacherstrasse 192, Basel, Schweiz (Gundeldingerfeld - Halle2)
20:00 – 00:00 Mitte - Gerbergasse 30, Basel. Schweiz
Von den Practicas von Stefania (18h30 - 20h) und Ulrike (19h - 20h30) mal ganz abgesehen.
Tja, da bleibt eigentlich kein Raum mehr für die freien Kapazitäten im TP.
Tangolose Sonntage sollte es hingegen nicht geben ... Da pflichte ich ihm bei, das wäre schon traurig, auch wenn sich erfahrungsgemäss in einem Monat viel tun kann; für Sponti-Milongas in Basel sind ja nicht nur die Plan-T'ler bekannt.
Ich habe in nächster Zeit übrigens zwei tangolose Sonntage ausmachen können, am 4. und 18. Dezember. Da darf Mathis gleich mal seine Verhandlungen auf den 18. ausdehnen.
Donnerstag, 29. September 2011
Dylan oder eher The Doors?
Das ist also das Ende der Sonntagsmilonga as we know it...
Wo Mathis mit Bob noch die wechselnden Zeiten beschwört, ist bei mir schon lange der Eindruck entstanden, dass er sich genau diesen nie anpassen konnte. Die Sonntagsmilonga in der jetzigen Form war, wenn ich mich richtig erinnere, mehr eine Flucht nach vorne als ein Konzept. Später wurde dann mit den räumlichen Verschönerungen allzu lange gewartet und er hat es bis heute nicht geschafft zu einem Gastgeber zu mutieren, mal abgesehen von den oft durchschimmernden Unstimmigkeiten mit seinen DJs (und Anderen).
Ob Themenabende, spezielle Aktivitäten und Angebote, vermehrt Livemusik, Musikworkshops und ein Gesamtkonzept im Basler Tango-und-Milonga-Dschungel ihren Platz finden werden mag ich bezweifeln, aber gespannt wie es weiter geht bin ich alle mal.
Dass die Zeiten sich ändern liegt in der Natur, denn auch bei den Milongas gilt das Prinzip des Survival of the fittest das hat Patrick auch zu spüren bekommen.
The Doors
[Update]Es scheint sich langsam zu konkretisieren. "The Usual Suspects" Sopee, Knuth und Peter machen den Anfang.[/Update]
[Update2]Also vor Jahren hatten wir das mit dem Musical Tanguera ja schon einmal. Gebracht hat das meines Ermessens gar nichts, weder für eine der Schulen noch der Szene. Der Tango-Hipe ist irgendwie durch oder fand nie statt. Mal sehen ob sich am 9.10 mehr als ein paar begeisterte Anfänger um Sopee scharen werden.[/Update2]
Wo Mathis mit Bob noch die wechselnden Zeiten beschwört, ist bei mir schon lange der Eindruck entstanden, dass er sich genau diesen nie anpassen konnte. Die Sonntagsmilonga in der jetzigen Form war, wenn ich mich richtig erinnere, mehr eine Flucht nach vorne als ein Konzept. Später wurde dann mit den räumlichen Verschönerungen allzu lange gewartet und er hat es bis heute nicht geschafft zu einem Gastgeber zu mutieren, mal abgesehen von den oft durchschimmernden Unstimmigkeiten mit seinen DJs (und Anderen).
Ob Themenabende, spezielle Aktivitäten und Angebote, vermehrt Livemusik, Musikworkshops und ein Gesamtkonzept im Basler Tango-und-Milonga-Dschungel ihren Platz finden werden mag ich bezweifeln, aber gespannt wie es weiter geht bin ich alle mal.
Dass die Zeiten sich ändern liegt in der Natur, denn auch bei den Milongas gilt das Prinzip des Survival of the fittest das hat Patrick auch zu spüren bekommen.
The Doors
[Update]Es scheint sich langsam zu konkretisieren. "The Usual Suspects" Sopee, Knuth und Peter machen den Anfang.[/Update]
[Update2]Also vor Jahren hatten wir das mit dem Musical Tanguera ja schon einmal. Gebracht hat das meines Ermessens gar nichts, weder für eine der Schulen noch der Szene. Der Tango-Hipe ist irgendwie durch oder fand nie statt. Mal sehen ob sich am 9.10 mehr als ein paar begeisterte Anfänger um Sopee scharen werden.[/Update2]
Montag, 19. September 2011
3, 2, 1, Fight
Wie unangenehm das sein kann, wenn der Tanz zu einem Kräftemessen verkommt. Wenn Präsenz und Kommunikation auf der Strecke bleiben und nur das Eindruck bleibt, dass man sich entweder durchsetzen oder innerlich abwenden kann und dass keine der Optionen zu einem bereichernden Erlebnis führen wird.
Techno indahouse!
Mathis hat freie Kapazitäten. So sollte steigt dort seit dem 13. August jeden Samstag eine Party. In diesem Umfeld kann ich mir das zwar nicht richtig vorstellen, aber eine "Modeshow und Party" und sogar eine "Technoparty" haben es schon ins Programm geschafft.
Bei Talib mit seinem Tango Smile wird es nächsten Samstag aber ziemlich ruhig und züchtig losgehen. Die "Baselszene" wird eher im Union bei der SuperTangoCocina anzutreffen sein, das vermag wohl auch der Workshop mit Detlef und Melina nicht zu ändern.
Bei Talib mit seinem Tango Smile wird es nächsten Samstag aber ziemlich ruhig und züchtig losgehen. Die "Baselszene" wird eher im Union bei der SuperTangoCocina anzutreffen sein, das vermag wohl auch der Workshop mit Detlef und Melina nicht zu ändern.
Dienstag, 6. September 2011
9.11 im Tanzpalast?
Was immer Marathon Güterstrasse "Manot Run to the Beat wohl für ein Tanzpalast-Event sein wird.
Ich konnte keine Spuren auf der offiziellen Webseite von Manor Run To The Beat Basel finden.
Das wird wohl nur eine Anwohnerinfo für die Straßensperrung der Güterstraße sein.
Ich konnte keine Spuren auf der offiziellen Webseite von Manor Run To The Beat Basel finden.
Das wird wohl nur eine Anwohnerinfo für die Straßensperrung der Güterstraße sein.
Chain Gang?
Da staunt man nicht schlecht, Stefania bietet jetzt eine Practica an, welche sich genau vor Irmas Milonga in der Mitte einreiht. Strategisch nicht schlecht!
Der Petersplatz wird wohl bald den herbstlichen Temperaturen zum Opfer fallen und Mathis richtet sich mit der Sonntags-Práctica wohl nur an seine eigenen Schüler? Note to self: Wer ist Ulrike?
[Update]Ha! Die OpenAir-Tango-Saison ist ja bereits zu Ende. Da hat Stefania ja perfekt getimed[/Update]
Der Petersplatz wird wohl bald den herbstlichen Temperaturen zum Opfer fallen und Mathis richtet sich mit der Sonntags-Práctica wohl nur an seine eigenen Schüler? Note to self: Wer ist Ulrike?
[Update]Ha! Die OpenAir-Tango-Saison ist ja bereits zu Ende. Da hat Stefania ja perfekt getimed[/Update]
Samstag, 3. September 2011
Fertig mit Jugend?
Mittwoch, 17. August 2011
Gerade noch rechtzeitig...
... um vom starken Franken zu profitieren flatterte heute folgende Eilmeldung Nachmeldung rein: Die Erinnerungen an den letzten OsterTango sind jetzt seit langem aufgeschaltet und beim derzeitigen Eurokurs ist die DVD für nur gerade 17.2748935 Franken zu haben, ein Schnäppchen!
Ist denn gerade Sommerschlussverkauf? Saure-Gurken-Zeit? Den attention span wird man bis nächste Ostern so wohl nicht halten können. Da kürzlich auch die SpontanMilonga in TangoNacht im Mühlensaal umbenannt wurde, möchte man den Anschein von Sommerloch bedingter Spontaneität wohl nicht aufkommen lassen.
Ist denn gerade Sommerschlussverkauf? Saure-Gurken-Zeit? Den attention span wird man bis nächste Ostern so wohl nicht halten können. Da kürzlich auch die SpontanMilonga in TangoNacht im Mühlensaal umbenannt wurde, möchte man den Anschein von Sommerloch bedingter Spontaneität wohl nicht aufkommen lassen.
Donnerstag, 21. Juli 2011
Googles Geburtstagsgeschenk
Whoever Lionel Jeker might be ... ?
Lehrer: Lionel Jeker & Lorrena Bonavia
Zeit: 19.00 - 20.15 Uhr
Ort: Gundeldinger-Schulhaus, Sempacherstrasse 60
Daten: 23. August-25. Oktober 2011 (ausser 4./11. Oktober)
Dauer: 8 mal 75 Minuten
Kosten: CHF 190.- pro Person
KursNr.: JB1
Quelle: Tango Schule Basel
Es sind wie (fast) immer nur Spekulationen, aber anscheinend hat Kaspar nun anderes zu tun, oder mag er nicht mehr mit Lorrena? Die große Liebe™ war es bei den zwei ja wohl nie...
Aber wer um alles ist nun Lionel Jeker... also Lionel W. ist mir ein Begriff und Lia J. ebenfalls, aber geheiratet haben die doch nicht?
Montag, 18. Juli 2011
Verdrängung soweit das Auge reicht
Zeitnah ist diese Information nun gar nicht, man möge mir das verzeihen, aber was sich vor einiger Zeit schon ankündigte ist eingetreten.
Einstmals, sehr zum Leidwesen der Konkurrenz, ein Brückenkopf des Tanzpalasts, sind die Tango-Unisportkurse nicht mehr in Grossbasler Tango-Hand. Sie mussten gänzlich den Tango Nuevo Kursen der Vertreter von Plan-T weichen.
Wenn mag dies wundern? Rein vom "Groove" sind die Studenten bei Plan-T sicher besser aufgehoben, aber unter uns gesagt bin ich schon neugierig, was in diesen Kursen nun als Tango Nuevo vermittelt wird.
Habe ich mir die tänzerische "back to the roots" Bewegung und die überaus klassische Musikwahl nur eingebildet?
Einstmals, sehr zum Leidwesen der Konkurrenz, ein Brückenkopf des Tanzpalasts, sind die Tango-Unisportkurse nicht mehr in Grossbasler Tango-Hand. Sie mussten gänzlich den Tango Nuevo Kursen der Vertreter von Plan-T weichen.
Wenn mag dies wundern? Rein vom "Groove" sind die Studenten bei Plan-T sicher besser aufgehoben, aber unter uns gesagt bin ich schon neugierig, was in diesen Kursen nun als Tango Nuevo vermittelt wird.
Habe ich mir die tänzerische "back to the roots" Bewegung und die überaus klassische Musikwahl nur eingebildet?
Donnerstag, 14. Juli 2011
Late Night Show?
Also ich weiss nicht, ob man eine Milonga die bis 1h geht als Sommerfest anpreisen kann... Wenn man bedenkt, dass dann noch mehr als eine halbe Stunde an Show und Otras drauf geht bleibt für's Fest ja nicht mehr so viel übrig. Aber der pflichtbewusste Basler Tangotänzer kann so ja nachher noch zum Trasnochando an die Zürcher Tangowoche fahren, den Shows kann man Hüben wie Drüben ja nicht entgehen. [Update] Jetzt steht das Fest auch im Corrientes Kalender und dort steht 2h. Gluschtig macht schon mal die Ankündigung: bei schönem Wetter grillen wir draussen ab 19.30 Uhr[Update]
Dienstag, 28. Juni 2011
Agonie
Die Agonie (griechisch ἀγωνία - agonía „Qual“, „Kampf“) bezeichnet einen länger andauernden Todeskampf, die Reihe von Erscheinungen, welche, das allmähliche Erlöschen der Nerventätigkeit anzeigend, dem Eintritt des Todes unmittelbar vorausgehen. Quelle: Wikipedia
... ist die treffliche Umschreibung, was sich gerade im Tanzapalast abspielt, tangomässig. Der Tanzpalast wurde Opfer des Basler Milonga Verdrängungskampfes ™
Zu viel Tanzschule, zu viel Spiegel, zu wenig Gastgeber ... da bleiben nur noch die ganz treuen Jünger übrig und jene die es nicht anders kennen.
... and the winner is: Corrientes
Wie lange geht es noch bis jemand zum Todesstoß ansetzt und eine Sonntagsmilonga abwechselnd zu Irmas Mitte organisiert?
P.S: Wartet damit bis der Petersplatz nicht mehr aktuell ist...
P.P.S: Der Vollmondtango hat sich mit dem Umbau ganz schön gemausert.
... ist die treffliche Umschreibung, was sich gerade im Tanzapalast abspielt, tangomässig. Der Tanzpalast wurde Opfer des Basler Milonga Verdrängungskampfes ™
Zu viel Tanzschule, zu viel Spiegel, zu wenig Gastgeber ... da bleiben nur noch die ganz treuen Jünger übrig und jene die es nicht anders kennen.
... and the winner is: Corrientes
Wie lange geht es noch bis jemand zum Todesstoß ansetzt und eine Sonntagsmilonga abwechselnd zu Irmas Mitte organisiert?
P.S: Wartet damit bis der Petersplatz nicht mehr aktuell ist...
P.P.S: Der Vollmondtango hat sich mit dem Umbau ganz schön gemausert.
Donnerstag, 9. Juni 2011
Vorhang auf für die "Generation Y"!
Ich beobachte die jüngste Tango-Generation ja schon eine ganze Weile; habe mir selbst ein paar Gedanken gemacht und auch oft mit Anderen darüber geredet. Nun bin ich gestern auf folgenden Artikel gestossen, welcher doch erstaunliche Parallelen zu meinen Beobachtungen aufweist.
Geboren in den Achtzigern und Neunzigern, strömen die Ypsiloner seit einiger Zeit in dieUnternehmen Tangoszene, wo sie die bislang kulturprägenden Babyboomer bald ablösen werden.
Man kann auch andere Stellen ziemlich direkt in die Tangoszene übernehmen, besonders aufgefallen sind mir dabei folgende Aussagen:
Sie ist global orientiert, über Facebook, Twitter und iPhone bestens vernetzt und als erste Altersgruppe, die mit dem Internet aufgewachsen ist, technisch äußerst versiert.
Nach dem Gedränge der Babyboomer und der oft farb- und orientierungslos wirkenden Generation X erscheinen die Ypsiloner als "Goldene Generation": Aufgewachsen in einer Gesellschaft, die ihre ideologischen Schlachten geschlagen hat, international ausgebildet, dabei offener, toleranter und schneller getaktet, bieten sich ihnen die seit Langem wohl besten Ein- und Aufstiegschancen.
Im Gegensatz zu den geburtenstarken Jahrgängen wuchsen die Ypsiloner oft als Einzelkinder in wohlhabenden Zeiten auf, ganzer Stolz und ganze Freude ihrer Eltern. Hierarchie unter Geschwistern, geduldig warten, bis man an der Reihe ist: Fehlanzeige. Für jeden Wettbewerbssieg gab es eine gefeierte Urkunde; auch für die Verlierer fand sich meist etwas Lobenswertes - schließlich sollte das zarte Pflänzchen Selbstwertgefühl nicht zertreten werden. "Trophy Kids" heißen sie in den USA.
Deshalb fordern die Ypsiloner nicht nur mehr Feedback - sie geben auch mehr, gern ungefragt.
Gerade wegen des selbstverständlichen Umgangs mit der Technik, warnt Buchautor Parment, seien soziale Kompetenzen im Alltag bei vielen unterentwickelt.
Nun, wen wundert es, dass es da zu Missverständnissen oder zu einem Aneinander-vorbei-leben kommen kann, zumal es uns hier an generationenübergreifenden Vorbildern und Bindegliedern fehlt.
Geboren in den Achtzigern und Neunzigern, strömen die Ypsiloner seit einiger Zeit in die
Man kann auch andere Stellen ziemlich direkt in die Tangoszene übernehmen, besonders aufgefallen sind mir dabei folgende Aussagen:
Sie ist global orientiert, über Facebook, Twitter und iPhone bestens vernetzt und als erste Altersgruppe, die mit dem Internet aufgewachsen ist, technisch äußerst versiert.
Nach dem Gedränge der Babyboomer und der oft farb- und orientierungslos wirkenden Generation X erscheinen die Ypsiloner als "Goldene Generation": Aufgewachsen in einer Gesellschaft, die ihre ideologischen Schlachten geschlagen hat, international ausgebildet, dabei offener, toleranter und schneller getaktet, bieten sich ihnen die seit Langem wohl besten Ein- und Aufstiegschancen.
Im Gegensatz zu den geburtenstarken Jahrgängen wuchsen die Ypsiloner oft als Einzelkinder in wohlhabenden Zeiten auf, ganzer Stolz und ganze Freude ihrer Eltern. Hierarchie unter Geschwistern, geduldig warten, bis man an der Reihe ist: Fehlanzeige. Für jeden Wettbewerbssieg gab es eine gefeierte Urkunde; auch für die Verlierer fand sich meist etwas Lobenswertes - schließlich sollte das zarte Pflänzchen Selbstwertgefühl nicht zertreten werden. "Trophy Kids" heißen sie in den USA.
Deshalb fordern die Ypsiloner nicht nur mehr Feedback - sie geben auch mehr, gern ungefragt.
Gerade wegen des selbstverständlichen Umgangs mit der Technik, warnt Buchautor Parment, seien soziale Kompetenzen im Alltag bei vielen unterentwickelt.
Nun, wen wundert es, dass es da zu Missverständnissen oder zu einem Aneinander-vorbei-leben kommen kann, zumal es uns hier an generationenübergreifenden Vorbildern und Bindegliedern fehlt.
Mittwoch, 5. November 2008
Big Mathis is watching you
Ich halte es ja schon für eine nicht gerade feine Art, Empfangsbestätigungen anzufordern, aber in der Berufswelt kann man das ja akzeptieren, aber Statistiken zu führen, wer in einem Newsletter auf welchen Link klickt, das geht mir dann deutlich über die Hutschnur!
Ich weiss nicht was sich Mathis davon verspricht seine Werbungs-E-Mails seit einiger Zeit von ethreemail aus zu verschicken und mit den email tracking features von ethreesoftware zu garnieren. Wenn es darum geht heraus zu finden, dass Titel wie „MÄNNER MÄNNER MÄNNER. 50 Frauen warten!„ fast so wenig ansprechend ist wie „RedBull fur Ihr bestes Stueck!“, so sollte er sich doch lieber mal an seine Vertrauten wenden anstatt allen Angeschriebenen nach zu spionieren.
Ich weiss nicht was sich Mathis davon verspricht seine Werbungs-E-Mails seit einiger Zeit von ethreemail aus zu verschicken und mit den email tracking features von ethreesoftware zu garnieren. Wenn es darum geht heraus zu finden, dass Titel wie „MÄNNER MÄNNER MÄNNER. 50 Frauen warten!„ fast so wenig ansprechend ist wie „RedBull fur Ihr bestes Stueck!“, so sollte er sich doch lieber mal an seine Vertrauten wenden anstatt allen Angeschriebenen nach zu spionieren.
Donnerstag, 28. August 2008
Neulich bei Aldi Süd...
Da ich mich ja nicht ausschliesslich den Basler Tango Milieu und seinen Querelen verschrieben habe möchte ich heute mal etwas Seichtes servieren …
TänzerInnen mit müden Armen kann jetzt geholfen werden … Extra groß und voll verseift!
TänzerInnen mit müden Armen kann jetzt geholfen werden … Extra groß und voll verseift!
Freitag, 15. August 2008
Kollisionen sind unvermeidlich…
… und nein, es sind nicht jene mit den von Patrick so oft umschriebenen Rempeltänzer, die ich hier meine.
Eben noch hat sich TrashCash, besser spät als gar nicht, von Jorge alarmiert bei Irma entschuldigt, dass die TripMilonga, wahrlich ohne böse Absicht, auf den Donnerstag gelegt worden war. Dann wurde dieselbe umgehend auf den Freitag verschoben, damit der Milonga-Haussegen wieder gerade hing, und schon ist aus dem Hause Plan-T eine weitere unliebsame Konkurrenz zur Poema erwachsen.
Freilich steht es nicht ausnehmend gut um die Donnerstags-Milonga von Irma und Martina. Schwächelnde Besucherzahlen und eine durchzogene Akzeptanz in der Basler Tango-Crème-de-la-Crème sind klare Symptome, aber bis jetzt konnte sie sich gegenüber den anderen Organisatoren behaupten und feierte gestern sogar ihr zweijähriges Jubiläum. Ausserdem bestand die sicher begründete Hoffnung, dass die bis zu den Herbstferien verwaisten Schüler der drei Kurse von Joachim und Michelle zwischenzeitlich die Mägd bevölkern würden. Doch nun veranstaltet Plan-T just am Donnerstag, und das bis zum 18. September, eine offene Practica bei Udo.
Nun, wir werden sehen, wie es in der nun ach so zersplitterten Basler Tangoszene weiter geht.
Eben noch hat sich TrashCash, besser spät als gar nicht, von Jorge alarmiert bei Irma entschuldigt, dass die TripMilonga, wahrlich ohne böse Absicht, auf den Donnerstag gelegt worden war. Dann wurde dieselbe umgehend auf den Freitag verschoben, damit der Milonga-Haussegen wieder gerade hing, und schon ist aus dem Hause Plan-T eine weitere unliebsame Konkurrenz zur Poema erwachsen.
Freilich steht es nicht ausnehmend gut um die Donnerstags-Milonga von Irma und Martina. Schwächelnde Besucherzahlen und eine durchzogene Akzeptanz in der Basler Tango-Crème-de-la-Crème sind klare Symptome, aber bis jetzt konnte sie sich gegenüber den anderen Organisatoren behaupten und feierte gestern sogar ihr zweijähriges Jubiläum. Ausserdem bestand die sicher begründete Hoffnung, dass die bis zu den Herbstferien verwaisten Schüler der drei Kurse von Joachim und Michelle zwischenzeitlich die Mägd bevölkern würden. Doch nun veranstaltet Plan-T just am Donnerstag, und das bis zum 18. September, eine offene Practica bei Udo.
Nun, wir werden sehen, wie es in der nun ach so zersplitterten Basler Tangoszene weiter geht.
Mittwoch, 9. April 2008
Das rettende Musical?
Noch ist es viel zu früh, um Bilanz zu ziehen und es ist ja erst der erste Streich, aber schon ist es wieder ruhig geworden um Plan-T. Der Sturm im Basler Tangowasserglas hat sich schnell gelegt und es ist schon nach 3 Monaten kaum mehr nachvollziehbar, warum die Wellen so hoch schlugen. Bis jetzt läuft die Sache auch ziemlich unbe(ob)achtet vom Gros der Tangotänzer (BTG).
Die ersten Crashkurse sind zu Ende und einige davon waren auch ausgebucht, die Dienstags-Mittagsmilonga war schnell kommentar- und ziemlich besucherlos abgesetzt worden, dabei waren Schlüssel- und andere logistischen Probleme wohl nicht die Ursache. Der geleiteten Practica scheint ein gewisser Erfolg beschieden, aber an den offenen Practicas bei Udo war man wohl eher unter sich. Jetzt laufen die Fortsetzungskurse, wobei ein paar ja an die Tangoschule Basel abgetreten wurden, die übrigen sind aber ausgebucht. Im Mai beginnt die zweite T-Log Staffel, sprich Anfängerkurse. An Engagement fehlt es seitens der Organisatoren sicher nicht!
Die Flashmobs haben den Beteiligten anscheinend sehr Spass gemacht, wie man auf dieser schönen Bildserie sehen kann, aber so im Flashmob-Spirit scheint das dann doch nicht abzugehen. Ich habe an der Werbekampagne wenige Unterschiede zu Respektakel 2006 und Cortège Globâle 2007 erkennen können.
Es wurde zwar nirgends so formuliert, nennen wir es eine weitere meiner wilden Spekulationen, aber die Jüngeren scheinen mir doch das hauptsächliche Zielsegment von Plan-T zu sein. Und hier scheinen sie auch einen relativen Erfolg zu haben, aber parallel dazu siechen die Unikurse ein bisschen vor sich hin. Bei Mathis waren die Kurse nur etwa zur Hälfte ausgebucht, bei den Anfängern hatten sich zum Beispiel kurz vor Anmeldeschluss gerade 4 Männer für 15 Plätze gemeldet. Auch das Einführungsweekend bei Michelle und Joachim hat knapp das Minimum an Teilnehmern erreicht. Hoffen wir mal das alle die dort fehlen in den Plan-T-Kursen sind.
Vielleicht kommt die Wende ja durch das Tango Musical Tanguera, so dass scharenweise Tangointeressierte die Schulen stürmen, nur wird das wohl eine andere Alterskategorie sein. Dann hätte das Musical ja auch einen Nutzen, nachdem die Tanguera-Plakate neben jenen vom Ostertango den einen oder anderen nicht eingeweihten Tanzinteressierten wohl eher verwirrt haben.
Die ersten Crashkurse sind zu Ende und einige davon waren auch ausgebucht, die Dienstags-Mittagsmilonga war schnell kommentar- und ziemlich besucherlos abgesetzt worden, dabei waren Schlüssel- und andere logistischen Probleme wohl nicht die Ursache. Der geleiteten Practica scheint ein gewisser Erfolg beschieden, aber an den offenen Practicas bei Udo war man wohl eher unter sich. Jetzt laufen die Fortsetzungskurse, wobei ein paar ja an die Tangoschule Basel abgetreten wurden, die übrigen sind aber ausgebucht. Im Mai beginnt die zweite T-Log Staffel, sprich Anfängerkurse. An Engagement fehlt es seitens der Organisatoren sicher nicht!
Die Flashmobs haben den Beteiligten anscheinend sehr Spass gemacht, wie man auf dieser schönen Bildserie sehen kann, aber so im Flashmob-Spirit scheint das dann doch nicht abzugehen. Ich habe an der Werbekampagne wenige Unterschiede zu Respektakel 2006 und Cortège Globâle 2007 erkennen können.
Es wurde zwar nirgends so formuliert, nennen wir es eine weitere meiner wilden Spekulationen, aber die Jüngeren scheinen mir doch das hauptsächliche Zielsegment von Plan-T zu sein. Und hier scheinen sie auch einen relativen Erfolg zu haben, aber parallel dazu siechen die Unikurse ein bisschen vor sich hin. Bei Mathis waren die Kurse nur etwa zur Hälfte ausgebucht, bei den Anfängern hatten sich zum Beispiel kurz vor Anmeldeschluss gerade 4 Männer für 15 Plätze gemeldet. Auch das Einführungsweekend bei Michelle und Joachim hat knapp das Minimum an Teilnehmern erreicht. Hoffen wir mal das alle die dort fehlen in den Plan-T-Kursen sind.
Vielleicht kommt die Wende ja durch das Tango Musical Tanguera, so dass scharenweise Tangointeressierte die Schulen stürmen, nur wird das wohl eine andere Alterskategorie sein. Dann hätte das Musical ja auch einen Nutzen, nachdem die Tanguera-Plakate neben jenen vom Ostertango den einen oder anderen nicht eingeweihten Tanzinteressierten wohl eher verwirrt haben.
Ostertango Nachlese
Spannend zu lesen ist der Schlagabtausch im Tangoinfo Forum, welchen Michael zufällig losgetreten hat. Eigentlich ging es ja um die Tanzlehrer und auch in Basel haben sich viele gefragt warum Julio und Corinna nach etlichen Jahren nicht mehr kommen. Aber schon im Titel des Beitrags stand die „Alten“ und da gerät in der Plan-T geschwängerten Luft wohl bei einigen das Blut in Wallung. Joachims gewohnt pointierter Beitrag hat dann den Stein ins Rollen gebracht. Aber Joachim und TrashCash (dieses Pseudo, nicht die Person dahinter, erinnert mich immer das hier) haben die Sache ja schon bei einem Bier oder Café in der Mitte besprechen können. Ich habe aber Bedenken, ob sie sich auch einig geworden sind.
Ein paar persönliche Gedanken habe ich aber auch...
Oft entspricht die Wahrnehmung die man selbst von sich und seinem Verhalten auf der Tanzfläche hat, nicht jener der Mit-Tänzer… und ich lasse andere den ersten Stein werfen? Sicher kann man sich stundenlang auslassen über hohe Boleos der stiletto-bewehrten Damen, männliche Rückschritte, fehlende Tanzbahnen und –Fluss, die fehlende Vorbildfunktion von einigen Tanzlehrern und die dazu schweigenden Milonga-Organisatoren, aber schlussendlich sind wir alle Akteure und Leidtragende bei diesem Zusammenspiel.
Zwei Punkte liegen mir persönlich am Herzen:
Was „Anfänger“, wohl ironisch gemeint, vorschlägt istleider natürlich nicht durchsetzbar, aber es gibt Milongas, bei denen man die Tänzer immer wieder zu Respekt anregt und gegebenenfalls auch ermahnt.
Aber nächstes Jahr könnte ja alles anders werden. Gibt es da nicht Ideen von einer Parallel-Milonga im Tiefpreissegment? Ohne Orchester, ohne Show, auch fürs schmale Studentenbudget geeignet, im kleinen Volkshaussaal? Das würde der „neuen Szene“ natürlich sehr entgegen kommen und könnte auch gewisse Reibungsflächen entfernen. Es wäre nur schade wenn es zur Scheidung kommen würde, wie dies anderen Orts schon passiert ist. Lassen wir uns überraschen, was sie uns für ihr 10 jähriges Jubiläums-Festival reserviert haben.
Ein paar persönliche Gedanken habe ich aber auch...
Oft entspricht die Wahrnehmung die man selbst von sich und seinem Verhalten auf der Tanzfläche hat, nicht jener der Mit-Tänzer… und ich lasse andere den ersten Stein werfen? Sicher kann man sich stundenlang auslassen über hohe Boleos der stiletto-bewehrten Damen, männliche Rückschritte, fehlende Tanzbahnen und –Fluss, die fehlende Vorbildfunktion von einigen Tanzlehrern und die dazu schweigenden Milonga-Organisatoren, aber schlussendlich sind wir alle Akteure und Leidtragende bei diesem Zusammenspiel.
Zwei Punkte liegen mir persönlich am Herzen:
- Der Respekt gegenüber den Anderen. Man kann auf der Tanzfläche nicht einen Zweier-Egotrip schmeißen und es reicht auch nicht(!), wenn man die anderen Paare beim Tanzen nicht berührt. Die Tanzfläche ist eine beschränkte Ressource (was ich mir davon mehr nehme geht den Anderen ab) und der Fluss des Ganzen ist wichtig. Immer wieder lesenswert ist hier zu der Bericht von Chiquilin.
- Ein entkrampfter Umgang mit auftretenden „Problemsituationen“; ein Nicken, ein Lächeln, ein Handzeichen, eben Kommunikation. Lieber einmal zu viel entschuldigen, als einmal zu wenig. Das würde die Situation oft entspannen, aber leider ist dies nicht immer an der Tagesordnung.
Was „Anfänger“, wohl ironisch gemeint, vorschlägt ist
Aber nächstes Jahr könnte ja alles anders werden. Gibt es da nicht Ideen von einer Parallel-Milonga im Tiefpreissegment? Ohne Orchester, ohne Show, auch fürs schmale Studentenbudget geeignet, im kleinen Volkshaussaal? Das würde der „neuen Szene“ natürlich sehr entgegen kommen und könnte auch gewisse Reibungsflächen entfernen. Es wäre nur schade wenn es zur Scheidung kommen würde, wie dies anderen Orts schon passiert ist. Lassen wir uns überraschen, was sie uns für ihr 10 jähriges Jubiläums-Festival reserviert haben.
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